12. Juli 2025 - Capezzolo Beach
Dolce far niente – die hohe Kunst des Faulenzens
Heute gibt’s nicht viel zu berichten – denn ich habe mich voll und ganz dem 'dolce far niente' verschrieben, dem süssen Nichtstun. Und wo ginge das besser als am Capezzolo Beach?
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Bereits zum dritten Mal besuche ich diesen schönen Strand. Hier gefällt es mir und ich fühle mich wohl. Die entspannte Atmosphäre, die sympathischen Menschen, das leckere Essen im Clubhaus – grossartig. Und vor allem ist der Parkplatz direkt beim Strand super praktisch. Ein paar Schritte, und man ist im kleinen Paradies.
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Am Wochenende ist der Strand allerdings gut besucht, fast schon ein bisschen überlaufen. Die Parkplätze sind schnell weg, die kostenpflichtigen Liegestühle meist längst lange im Voraus reserviert. Am freien Abschnitt darf man zwar seinen eigenen Liegestuhl aufstellen – oder einen mieten und selbst hintragen – aber auch den Sonnenschirm muss man sich dann eigenhändig im Sand einbuddeln. Romantik mit Körpereinsatz, sozusagen.
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Deshalb bin ich heute früh los. Ich war fast die Erste. Der sonst so lebendige Strand lag still da. Kein Kindergeschrei, keine fliegenden Händler, nur das Meer – und ich. Und was habe ich gemacht? Nichts. Wirklich nichts. Kein Buch, kein Gedanke, kein Ziel. Nur Sonne, der weite Blick ins Meer hinaus und das Rauschen der Wellen. Am Abend dann noch ein Spaziergang dem Wasser entlang. Die letzten Sonnenstrahlen auf der Haut, salziger Duft in der Luft, die Füsse im Sand. Kein grosses Finale – aber ein schöner Schlusspunkt für einen Tag, der genau so sein sollte. Denn einfach Ausruhen ist doch auch schön.



